Von glücklichen Schafen

Kurznotiz

Die heile Welt einer kleinen Familie zerbricht, als ein dunkles Geheimnis ans Licht kommt. In einem Strudel aus Wut, Schuld und Verzweiflung sind Mutter und Sohn gezwungen, einander und sich selbst zu vergeben.

Noch bis in den November 2013 hinein dreht die Kölner Filmfabrik (Grimme-Preis für "Zeit der Wünsche") in Köln, Leverkusen und Wesseling den neuen Spielfilm des deutsch-türkischen Regisseurs, Drehbuchautors und Produzenten Kadir Sözen (Gott ist tot; Winterblume; Takiye - In Gottes Namen).

Sözen hat bei diesem Film nicht nur die Regie übernommen und das Drehbuch geschrieben, sondern leitet das Projekt auch als Produzent.

In Ihrer ersten Hauptrolle spielt die Deutsch-Iranerin Narges Rashidi (Kokowääh 2) die Türkin Elmas, ihre Filmkinder sind Jascha Baum und Marlene Metternich. In weiteren Rollen treten auf: Benno Fürmann, Vedat Erincin, Paul Faßnacht, Anna Thalbach und Erhan Emre.

Der Film, der komplett in NRW entsteht, wird u.a. mit Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW, des BKM Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom DFFF Deutscher Filmförderfonds realisiert.

 



 

Kurzinhalt

Elmas lebt mit ihren beiden Kindern Can (16) und Sevgi (9) zusammen. Auf sich allein gestellt arbeitet Elmas hart dafür, ihren Kindern eine heile Welt zu bieten. Doch die Idylle zerbricht, als Can herausfindet, dass seine Mutter als Prostituierte arbeitet.

Can reagiert hilflos und aggressiv. Aber auch Elmas ist am Boden zerstört und klammert sich in ihrer Verzweiflung an ihre Tochter Sevgi. Doch Can zieht kurzerhand mit Sevgi zu ihrem Opa. Elmas steht nun vollkommen alleine da.

Elmas fällt in ein tiefes Loch, sie hat in den vergangenen Jahren ausschließlich für ihre Kinder gelebt.

Nur langsam begreift sie, dass sie sich selbst vergeben und ihr Leben in den Griff bekommen muss, um ihre Familie und sich selbst retten zu können. Sie zieht einen Schlussstrich unter die Prostitution, sucht sich eine neue Arbeit und lernt wieder Freude am Leben zu haben - unabhängig von ihren Kindern.

Mit viel Geduld gelingt es dem Opa, dass Can wieder auf seine Mutter zugehen kann. Dabei kommt es zu einem verhängnisvollen Missverständnis. Voller Zorn zündet Can das Bordell an, in dem Elmas tätig war.

Elmas konfrontiert Can mit seiner Tat und gewinnt das emotionale Kräftemessen mit ihrem Sohn. Can und Sevgi kommen zu ihr zurück, die Familie ist auf dem Weg, einen Neuanfang zu schaffen.

Da stellt Elmas ehemaliger Arbeitgeber sie vor die Wahl: Entweder arbeitet sie wieder für ihn als Prostituierte, um den Schaden am Bordell zu begleichen, oder er zeigt Can bei der Polizei an. Es kommt zu einem Unfall, Elmas wird schwer verletzt. Es folgen Tage des Bangens um ihr Leben, in denen der Opa und seine Enkel bei Elmas wachen...

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Fotos: Bernd Spauke